Wissenswertes über Prostatakrebs

Prostatakrebs: Lebensqualität behalten Dank TULSA Therapie

Leben mit Erkrankungen an der Prostata / Prostatakrebs

Die Diagnose Prostatakrebs, auch als Prostatakarzinom bezeichnet, ist für Männer ein Lebenseinschnitt und mit vielfältigen Sorgen und Befürchtungen verbunden. Was genau ist Prostatakrebs? Bei Prostatakrebs handelt es sich um einen bösartigen Tumor, der an der Prostata, also der Vorsteherdrüse des Mannes auftritt. Etwa bei jedem sechsten Mann im Alter über 50 wird heute Prostatakrebs festgestellt, aber nur jeder 33. Betroffene stirbt tatsächlich an der Erkrankung. Die Wahrscheinlichkeit, an einem Prostatakarzinom zu erkranken, steigt mit dem Alter an. In der Regel wächst das Prostatakarzinom eher langsam und hat in den meisten Fällen eine gute Prognose.

Diagnose Prostatakrebs – und jetzt?

Eine gute Information über Therapieoptionen und moderne Behandlungsmethoden ist für Patienten mit der Diagnose „Prostatakrebs“ unerlässlich und hilfreich. Unser Informationsangebot rund um Erkrankungen an der Prostata und Prostatakrebs kann einen Beitrag dazu leisten, dass Betroffene ihrer Krankheit mit fundiertem Wissen begegnen – denn Wissen wirkt gegen Sorgen und Befürchtungen.

Prostatakrebs: Was Patienten mit einer bösartigen Erkrankung an der Prostata wissen sollten

Eine bösartige Erkrankung an der Prostata ist keinesfalls selten. Prostatakrebs ist die am häufigsten diagnostizierte Krebsart bei Männern. Fast 400.000 neue Fälle werden jährlich in Europa registriert. Medizinstatistiken gehen davon aus, dass etwa drei Millionen Männer in den europäischen Ländern mit dieser Erkrankung leben. Zahlen des Robert Koch-Instituts zufolge werden in Deutschland etwa 63.400 Neuerkrankungen bei Prostatakrebs pro Jahr diagnostiziert.

Dabei ist die Zahl der Neudiagnosen bei Prostatakrebs im Zeitraum von 1999 bis 2012 deutlich angestiegen. Das hat viele Gründe, unter anderem die steigende Lebenserwartung in der Bevölkerung – aber auch eine bessere Aufklärung und Früherkennung, sowie eine gewachsene Sensibilität der Patienten gegenüber den Symptomen, die Erkrankungen an der Prostata mit sich bringen.

Um anhand der Diagnose eine Entscheidung für die individuell passende Behandlung treffen zu können, wird untersucht, wie aggressiv der Tumor ist, welche Größe er hat und ob er bereits in umliegende Gewebeschichten eingedrungen ist – also ob der Prostatakrebs bereits gestreut hat. Die Fachärzte führen dazu bestimmte Untersuchungen durch. Dazu gehören die Tastuntersuchung, die Bestimmung des PSA-Wertes, Untersuchungen mit Ultraschall, eine Gewebeentnahme (Biopsie) und unter bestimmten Voraussetzungen auch bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztherapie (MRT), Computertomographie (CT) oder Skelettszintigraphie.

Behandlungsmethoden bei Prostatakrebs

Ziel der verschiedenen Behandlungsoptionen bei Prostatakrebs ist die Heilung und vollständige Zerstörung der Tumorzellen. Neuere Therapien wie das TULSA Verfahren nutzen Ultraschallenergie, um die Krebszellen in einem frühen Stadium der Erkrankung in der Prostata schonend für das umliegende Gewebe zu entfernen und dabei die Funktionen von Potenz und Kontinenz zu erhalten. Zu den konventionellen Verfahren gehören die Operation und die Bestrahlung. Medizinstatistiken gehen derzeit davon aus, dass sieben von zehn Männern geheilt werden können. Nachteile der konventionellen Verfahren sind die Nebenwirkungen wie Inkontinenz und Impotenz.

Prostatakrebs ist die am häufigsten diagnostizierte Krebsart bei Männern.

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Eine weitere Behandlungsoption ist die aktive Überwachung. Dabei werden weniger aggressive Karzinome mit günstiger Prognose nicht behandelt, sondern zunächst nur überwacht und ihr Verlauf mit Kontrolluntersuchungen engmaschig beobachtet.

Ist der Prostatakrebs bereits in einem fortgeschrittenen Stadium und hat Metastasen in anderen Körperregionen gebildet, soll mit der Hormonentzugstherapie das weitere Wachstum des Tumors und der Metastasen gestoppt oder zumindest verzögert werden, da eine Heilung des Patienten mit den heutigen Methoden nicht mehr möglich ist.

Eines jedoch ist allen Patienten gemein, die von Prostatakrebs betroffen sind: Eines ist allen Patienten gemein, die von Prostatakrebs betroffen sind: Es sind die gleichen Sorgen, mit denen sie sich auseinandersetzen müssen. Diese Sorgen betreffen vor allem die Therapiefolgen und die Nebenwirkungen. Die größte Befürchtung Betroffener ist aktuellen Studien zufolge, in Zukunft nicht mehr mit ihrer Partnerin bzw. ihrem Partner intim sein zu können. Diese Sorge übertrifft sogar die Befürchtung, an Prostatakrebs sterben zu können. Zugleich befürchten viele von Prostatakrebs betroffene Patienten den Verlust körperlicher Funktionen mit der Folge nicht nur von Impotenz sondern auch von Inkontinenz, also einer Blasenschwäche oder Stuhlinkontinenz. Dabei sind Patienten nur eingeschränkt oder gar nicht mehr in Lage, ihren Harnfluss oder den Stuhl zu kontrollieren.

Umfassende Informationen über gängige und neue Therapieformen bei Prostatakrebs

Die Medizin hat in den zurückliegenden Jahren große Fortschritte in der Behandlung von Prostatakrebs gemacht. In vielen Fällen gelingt es den Ärzten, den Patienten nach der Therapie ein normales Leben mit hoher Lebensqualität und Rücksicht auf die Erkrankung zu ermöglichen.

Unser Ziel ist es, Sie als Patient mit gesundheitlichen Problemen an der Prostata / Prostatakrebs umfassend über das Krankheitsbild und die moderne Behandlung zu informieren. Wir stellen Ihnen aktuelle Informationen über wissenschaftliche Studien und neue Therapieoptionen zur Verfügung, mit denen Sie gut informiert in das Gespräch mit ihrem behandelnden Arzt gehen können und auf deren Grundlage Sie gemeinsam mit ihm die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Behandlungsform treffen können. Informieren Sie sich auf unseren Webseiten über fortschrittliche und schonende Therapieoptionen bei der Diagnose Prostatakrebs. Erfahren Sie, welche Vorteile diese Therapien auch für Sie als Betroffener mit sich bringen können.

Prostatakrebs: NEWS

TULSA Verfahren hilft bei Prostatakrebs.

Prostatakrebs: Was leistet das TULSA Verfahren?

Prostatakrebs lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen mit Ultraschall behandeln
Flexibilität, hohe Präzision und schnelle Rekonvaleszenz. Das sind die auch in vorliegenden Studien untermauerten, zentralen Vorteile einer Behandlung von Prostatakrebs mit dem TULSA Verfahren. Die Abkürzung TULSA steht für Transurethrale ULtraSchall Ablation, wobei „transurethral“ eine Behandlung durch die Harnröhre beschreibt. Der Begriff Ablation bezeichnet die Entfernung von Körpergewebe. Bei einer Behandlung mit dem TULSA Verfahren wird der Patient in Narkose versetzt. Ein Ultraschall Applikator wird über die Harnröhre eingeführt. Dabei wird das krankhafte Prostatakrebs-Gewebe mit Ultraschallenergie erhitzt und so verödet. Die Behandlung wird in einem Magnetresonanztomografen (MRT) durchgeführt. Das erlaubt dem Operateur, Temperaturerhöhungen in Echtzeit zu messen und zu steuern. Behandelt wird ein zuvor genau definierter Bereich.

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Eine Ultraschallbehandlung hilft gegen Prostakrebs.

Im Fokus: Ultraschallbehandlung bei Prostatakrebs

Neuere Therapieverfahren weisen ein gutes Nebenwirkungsprofil bei Prostatakrebs auf
Die Therapie von Prostatakrebs mit Hilfe von Ultraschall ist zwar noch kein Standardverfahren, zeigt jedoch in Studien ein positives Nebenwirkungsprofil. Die Behandlung macht sich dabei Ultraschallwellen therapeutisch zu nutzen. Als Ultraschallwellen werden Schallwellen bezeichnet, die oberhalb der menschlichen Hörschwelle liegen. In der Medizin werden sie nicht nur zur Bilderzeugung, sondern auch als sogenannter therapeutischer Ultraschall eingesetzt. Moderne Anwendungen nutzen sie dazu, Krebsgewebe zu zerstören. Das TULSA Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs ist eine solche therapeutische Anwendung.

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Die Prostata befindet sich im urologischen Bereich.

Prostatakrebs: Was ist der Gleason Score?

Die Aggressivität von Prostatakrebs lässt sich messen – mit dem Gleason Score
Im Rahmen der Diagnostik von Prostatakrebs und der Wahl der richtigen Therapie spielt die Aggressivität des Tumors eine wichtige Rolle. Er wird mit dem sogenannten Gleason Score gemessen. Was genau sagt dieser Wert aus? Er gibt dem Arzt eine Auskunft darüber, ob es sich um einen eher harmlosen oder um einen schnell wachsenden, aggressiven Tumor handelt. Der Gleason Score lässt also eine Einschätzung darüber zu,

  • ob der Tumor schnell behandelt werden muss,
  • ob ein alternatives, nebenwirkungsarmes Verfahren wie eine TULSA Behandlung mit Ultraschall in Frage kommt oder
  • ob der Tumor zunächst nur engmaschiger kontrolliert werden sollte.
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