Prostata Krebs.

Leben mit Erkrankungen an der Prostata

Die Diagnose Prostatakrebs, auch als Prostatakarzinom bezeichnet, ist für Männer ein Lebenseinschnitt und mit vielfältigen Ängsten und Sorgen verbunden. Bei Prostatakrebs handelt es sich um einen bösartigen Tumor, der an der Vorsteherdrüse des Mannes auftritt. Eine gute Information über Therapieoptionen und moderne Behandlungsmethoden ist für Patienten mit der Diagnose Prostatakrebs unerlässlich und hilfreich.

Unser Informationsangebot rund um Erkrankungen an der Prostata und Prostatakrebs können einen Beitrag dazu leisten, dass Betroffene ihrer Krankheit mit fundiertem Wissen begegnen – denn Wissen wirkt gegen Ängste und Sorgen.

Was Patienten mit einer bösartigen Erkrankung an der Prostata wissen sollten

Prostatakrebs ist die am häufigsten diagnostizierte Krebsart bei Männern. Fast 400.000 neue Fälle werden jährlich in Europa registriert. Medizinstatistiken gehen davon aus, dass etwa drei Millionen Männer in den europäischen Ländern mit dieser Erkrankung leben. Zahlen des Robert Koch-Instituts zufolge werden in Deutschland etwa 63.400 Neuerkrankungen pro Jahr diagnostiziert.

Dabei ist die Zahl der Neudiagnosen im Zeitraum von 1999 und 2012 deutlich angestiegen. Das hat viele Gründe, unter anderem die steigende Lebenserwartung in der Bevölkerung – aber auch eine bessere Aufklärung und eine gewachsene Sensibilität der Patienten gegenüber den Symptomen, die Erkrankungen an der Prostata mit sich bringen.

Prostatakrebs ist die am häufigsten diagnostizierte Krebsart bei Männern.

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Eines jedoch ist allen Patienten gemein, die von einer Erkrankung der Prostata betroffen sind: Es sind die gleichen Sorgen, mit denen sie sich auseinandersetzen müssen. Diese Sorgen betreffen vor allem die Therapiefolgen und Nebenwirkungen. Die größte Befürchtung dabei ist aktuellen Studien zufolge in Zukunft nicht mehr mit ihrer Partnerin intim sein zu können. Diese Sorge übertrifft sogar die Befürchtung, an Prostatakrebs sterben zu können. Zugleich befürchten viele von Prostatakrebs betroffene Patienten den Verlust körperlicher Funktionen mit der Folge von Impotenz und Inkontinenz.

Umfassende Informationen über gängige und neue Therapieformen bei Prostatakrebs

Die Medizin hat in den zurückliegenden Jahren große Fortschritte in der Behandlung von Prostatakrebs gemacht. In vielen Fällen gelingt es den Ärzten, den Patienten nach der Therapie ein normales Leben mit hoher Lebensqualität und Rücksicht auf die Erkrankung zu ermöglichen.

Unser Ziel ist es, Sie als Patient mit gesundheitlichen Problemen an der Prostata umfassend über das Krankheitsbild und die moderne Behandlung zu informieren. Wir stellen Ihnen aktuelle Informationen über wissenschaftliche Studien und neue Therapieoptionen zur Verfügung, mit denen Sie gut informiert in das Gespräch mit ihrem behandelnden Arzt gehen können und auf deren Grundlage Sie gemeinsam mit ihm die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Behandlungsform treffen können. Informieren Sie sich auf unseren Webseiten über fortschrittliche und schonende Therapieoptionen bei der Diagnose Prostatakrebs. Erfahren Sie, welche Vorteile diese Therapien auch für Sie als Betroffener mit sich bringen können!

News

Feststellung: Prostata Krebs.

Den PSA-Wert richtig interpretieren

Was sagt der PSA-Wert mit Blick auf eine Erkrankung an der Prostata aus?

Beim prostataspezifischen Antigen handelt es sich um ein Eiweiß, das nur in der Prostata produziert wird. In der Früherkennung von Prostatakrebs spielt der PSA-Wert, der über eine Blutuntersuchung festgestellt wird, eine wichtige, wenn auch nicht entscheidende Rolle. Ein erhöhter Wert kann ein Hinweis auf eine bösartige Erkrankung an der Prostata sein, denn im Krebsgewebe ist das Eiweiß zehnmal höher konzentriert, als in einer gesunden Drüse (2). Ein auffälliger PSA-Wert kann ein Hinweis auf eine Veränderung der Prostata sein. Neben einer bösartigen Erkrankung gibt es jedoch noch weitere Ursachen für den Anstieg des PSA-Wertes. Ein Blick in die Statistik: Etwa einer von vier Männern mit einem erhöhten PSA-Wert zeigt bei einer anschließenden Biopsie tatsächlich ein Karzinom in der Prostata.

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Schonende Behandlung an der Prostata.

Prostatakrebs mit Ultraschall behandeln

Informationen zur Therapie mit fokussiertem Ultraschall bei Prostatakarzinom

Impotenz und Harninkontinenz sind die möglichen Nebenwirkungen einer konventionellen Behandlung von Krebs an der Prostata. Bei einer Operation (radikale Prostatektomie), aber auch bei einer Strahlentherapie kann es zu diesen unerwünschten Nebenfolgen kommen, die starke Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Männer haben kann. Studien konnten nachweisen, dass es vor allem diese möglichen Therapiefolgen sind, die Männer mit der Diagnose Prostata-Krebs am meisten beschäftigen und sie mit großer Sorge erfüllen (1). Zu den neueren, minimalinvasiven Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs gehört das TULSA Verfahren.

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Eine exakte Behandlung an der Prostata.

Was ist eine gutartige Prostata Vergrößerung?

Ist die Prostata vergrößert, kann eine benigne Prostatahyperplasie (BPH) die Ursache sein

Kommt es bei Männern zu Störungen beim Wasserlassen, kann die Ursache eine gutartige Vergrößerung der Prostata sein. Die Prostata ist ein Organ etwa in der Größe einer Kastanie. In der Drüse wird das Sekret gebildet, das der Samenflüssigkeit beigemischt wird und das so die Beweglichkeit der Spermien verbessert. Die benigne Prostatahyperlasie ist die häufigste Ursache für Störungen beim Wasserlassen bei Männern. Rund 50 Prozent der Männer in einem Alter über 60 Jahre zeigen eine gutartige Vergrößerung der Drüse. Warum sich die Prostata gutartig vergrößert, ist nicht vollständig geklärt. Nachweislich kann eine Prostatavergrößerung die Folge eines Ungleichgewichts zwischen weiblichen und männlichen Hormonen mit fortschreitendem Alter sein.

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