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Behandlung eines Karzinoms an der Prostata (Prostatakrebs)

Wie wird Prostatakrebs diagnostiziert?

Zur Diagnose eines Prostatakarzinoms werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt

Statistisch kommt es bei jedem zweiten Mann im Laufe des Lebens zu einer Veränderung der Prostata. Um abzuklären, ob es sich dabei zum Beispiel um eine gutartige Vergrößerung („Benigne Prostatahyperplasie“) oder eine behandlungsbedürftige Krebserkrankung handelt, ist eine sorgfältige Diagnostik erforderlich. Sie umfasst verschiedene Untersuchungen, die auch bei der Früherkennung von Prostatakrebs Anwendung finden.

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Prostatakrebs: Erhaltung der Potenz und Harnfunktion

Studienlage zur Therapie bei Prostatakrebs mit Ultraschall

Die Therapie mit Ultraschall bei Prostatakarzinom ist noch kein Standardverfahren – Studien laufen

Männer, die an Prostatakrebs leiden, machen sich viele Sorgen darum, ob sie nach einer Behandlung ihre Lebensqualität aufrechterhalten können. Ihre Sorgen beziehen sich vor allem auf Einschränkungen von Potenz und Harnfunktion – die häufigsten Nebenwirkungen der konventionellen Therapie bei der Behandlung von Krebs an der Prostata. Neuere medizinische Verfahren zur Therapie der Prostata, wie zum Beispiel das TULSA Verfahren, zielen neben der effektiven Ablation des krankhaften Gewebes in der Vorsteherdrüse auf eine effiziente Schonung der empfindlichen Organstrukturen im Behandlungsbereich. Klinische Studien zu diesem Verfahren kommen zu vielversprechenden Ergebnissen. Etwa seit dem Jahr 2005 nimmt die Forschung den Einsatz von Ultraschall in der Behandlung von Prostatakrebs in den Blick.

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Behandlung an der Prostata / Prostatakrebs

Prostatakrebs minimalinvasiv behandeln

Moderne Therapieoptionen verhelfen zu einer schonenden Behandlung bei Prostatakrebs

Je früher ein Krebs an der Prostata erkannt wird, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, ihn schonend für den Patienten behandeln zu können. Darauf weisen die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. – der deutsche Dachverband von 178 Fachgesellschaften der Medizin – in einer Gesundheitsleitlinie zur Früherkennung von Prostatakrebs hin. Die Autoren der Leitlinie betonen, dass bei einem noch relativ kleinen Tumor an der Prostata Behandlungsoptionen möglich sind, mit denen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit Nebenwirkungen vermeiden ließen.(1) Ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung eines lokal auf die Prostata beschränkten Tumors, der noch nicht in andere Organe gestreut hat und einen niedrigen Risikograd aufweist, ist das sogenannte TULSA-Verfahren zur Ablation der Prostata mit Ultraschall.

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Prostatakrebs per Test feststellbar?

Prostatakrebs: Krebsrisiko mit Gentest identifizieren?

Bestimmte Varianten im menschlichen Erbgut können das Risiko für Krebs an der Prostata erhöhen

Warum sich bei manchen Männern im Laufe des Lebens die Prostata verändert und Tumore entstehen, ist bislang noch nicht bekannt. Es gibt einige Risikofaktoren, die eine Erkrankung begünstigen. Unter anderem scheint es eine familiäre Veranlagung für Prostatakrebs zu geben.

Ist Krebs an der Prostata vererbbar?

Etwa bei der Hälfte aller Männer treten ab dem 50. Lebensjahr Veränderungen an der Prostata auf. Diese können gutartig oder bösartig sein. Bei Männern, deren nahe männliche Verwandte Prostatakrebs haben oder hatten, ist das Risiko erhöht, selbst an einem Prostatakarzinom zu erkranken. Das spricht für eine genetische Komponente bei der Entstehung von Prostatakrebs.

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Prostatakrebs Therapie ohne Operation

Was Sie über Prostatakrebs wissen sollten

Prostatakrebs gilt als gut behandelbar – frühzeitige Diagnose ist Grundstein für erfolgreiche Therapie

Was ist die Prostata und welche Bedeutung hat sie für Männer? Die Prostata ist eine kleine Drüse und befindet sich als Teil der männlichen Fortpflanzungsorgane direkt unterhalb der Harnblase. Sie umschließt komplett den oberen Teil der Harnröhre. Auf ihrer Rückseite grenzt sie an das Rektum, also an den Enddarm an. Die Drüse wird auch als Vorsteherdrüse bezeichnet und ist von ihrer Funktion her für die Produktion des beim Samenerguss abgegebenen Sekrets verantwortlich. Durch das Zusammenziehen der Muskeln in der Prostata wird das Sekret dabei in die Drüsengänge gedrückt. Eine gesunde Prostata ist im Schnitt rund vier Zentimeter groß und wiegt bei einem jungen Erwachsenen etwa 20 Gramm. Bei älteren Männern kann die Drüse bis zu 100 Gramm schwer werden.

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Individuelle und schonende Therapie der Prostata bei Prostatakrebs.

Behandlung von Prostatakrebs ohne Operation

Zur radikalen Entfernung der Prostata gibt es unter bestimmten Voraussetzungen Alternativen

Prostatakarzinome mit einem niedrigen oder mittleren Risikograd können unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Operation entfernt werden. Bei Patienten mit lokalisierten Tumoren und einem Gleason-Score 6 oder 7 kann alternativ das TULSA-Verfahren eingesetzt werden. Der Name TULSA ist die Kurzform von Transurethrale ULtraSchall Ablation.

TULSA-Verfahren: Schonende Ablation des Karzinoms an der Prostata

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Die geeignete Therapie bei Prostatakrebs.

Therapie-Optionen bei Prostatakrebs

Welche Behandlungsformen werden bei welchen Patienten mit Prostatakrebs angewendet?

Zur Behandlung von Tumoren an der Prostata stehen unterschiedliche Therapien zur Verfügung. Grundsätzlich gibt es für einen Patienten mit Prostatakrebs immer verschiedene Behandlungsoptionen, die in enger Absprache mit dem Arzt und unter Berücksichtigung der Patientenwünsche individuell ausgewählt werden sollten. Prostatakrebs gilt heute als gut behandelbar. Die modernen Therapien legen neben der effektiven Entfernung des krankhaften Gewebes vor allem ein Augenmerk auf die nebenwirkungsarme, frühzeitige Behandlung.

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Feststellung: Prostatakrebs.

Den PSA-Wert richtig interpretieren

Was sagt der PSA-Wert mit Blick auf eine Erkrankung an der Prostata aus?

Beim prostataspezifischen Antigen handelt es sich um ein Eiweiß, das nur in der Prostata produziert wird. In der Früherkennung von Prostatakrebs spielt der PSA-Wert, der über eine Blutuntersuchung festgestellt wird, eine wichtige, wenn auch nicht entscheidende Rolle. Ein erhöhter Wert kann ein Hinweis auf eine bösartige Erkrankung an der Prostata sein, denn im Krebsgewebe ist das Eiweiß zehnmal höher konzentriert, als in einer gesunden Drüse (2). Ein auffälliger PSA-Wert kann ein Hinweis auf eine Veränderung der Prostata sein. Neben einer bösartigen Erkrankung gibt es jedoch noch weitere Ursachen für den Anstieg des PSA-Wertes. Ein Blick in die Statistik: Etwa einer von vier Männern mit einem erhöhten PSA-Wert zeigt bei einer anschließenden Biopsie tatsächlich ein Karzinom in der Prostata.

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Schonende Behandlung an der Prostata / Prostatakrebs

Prostatakrebs mit Ultraschall behandeln

Informationen zur Therapie mit fokussiertem Ultraschall bei Prostatakarzinom

Impotenz und Harninkontinenz sind die möglichen Nebenwirkungen einer konventionellen Behandlung von Krebs an der Prostata. Bei einer Operation (radikale Prostatektomie), aber auch bei einer Strahlentherapie kann es zu diesen unerwünschten Nebenfolgen kommen, die starke Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Männer haben kann. Studien konnten nachweisen, dass es vor allem diese möglichen Therapiefolgen sind, die Männer mit der Diagnose Prostata-Krebs am meisten beschäftigen und sie mit großer Sorge erfüllen (1). Zu den neueren, minimalinvasiven Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs gehört das TULSA Verfahren.

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Eine exakte Behandlung an der Prostata / Prostatakrebs

Was ist eine gutartige Prostata Vergrößerung?

Ist die Prostata vergrößert, kann eine benigne Prostatahyperplasie (BPH) die Ursache sein

Kommt es bei Männern zu Störungen beim Wasserlassen, kann die Ursache eine gutartige Vergrößerung der Prostata sein. Die Prostata ist ein Organ etwa in der Größe einer Kastanie. In der Drüse wird das Sekret gebildet, das der Samenflüssigkeit beigemischt wird und das so die Beweglichkeit der Spermien verbessert. Die benigne Prostatahyperlasie ist die häufigste Ursache für Störungen beim Wasserlassen bei Männern. Rund 50 Prozent der Männer in einem Alter über 60 Jahre zeigen eine gutartige Vergrößerung der Drüse. Warum sich die Prostata gutartig vergrößert, ist nicht vollständig geklärt. Nachweislich kann eine Prostatavergrößerung die Folge eines Ungleichgewichts zwischen weiblichen und männlichen Hormonen mit fortschreitendem Alter sein.

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