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TULSA Verfahren hilft bei Prostatakrebs.

Prostatakrebs: Was leistet das TULSA Verfahren?

Prostatakrebs lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen mit Ultraschall behandeln
Flexibilität, hohe Präzision und schnelle Rekonvaleszenz. Das sind die auch in vorliegenden Studien untermauerten, zentralen Vorteile einer Behandlung von Prostatakrebs mit dem TULSA Verfahren. Die Abkürzung TULSA steht für Transurethrale ULtraSchall Ablation, wobei „transurethral“ eine Behandlung durch die Harnröhre beschreibt. Der Begriff Ablation bezeichnet die Entfernung von Körpergewebe. Bei einer Behandlung mit dem TULSA Verfahren wird der Patient in Narkose versetzt. Ein Ultraschall Applikator wird über die Harnröhre eingeführt. Dabei wird das krankhafte Prostatakrebs-Gewebe mit Ultraschallenergie erhitzt und so verödet. Die Behandlung wird in einem Magnetresonanztomografen (MRT) durchgeführt. Das erlaubt dem Operateur, Temperaturerhöhungen in Echtzeit zu messen und zu steuern. Behandelt wird ein zuvor genau definierter Bereich.

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Eine Ultraschallbehandlung hilft gegen Prostakrebs.

Im Fokus: Ultraschallbehandlung bei Prostatakrebs

Neuere Therapieverfahren weisen ein gutes Nebenwirkungsprofil bei Prostatakrebs auf
Die Therapie von Prostatakrebs mit Hilfe von Ultraschall ist zwar noch kein Standardverfahren, zeigt jedoch in Studien ein positives Nebenwirkungsprofil. Die Behandlung macht sich dabei Ultraschallwellen therapeutisch zu nutzen. Als Ultraschallwellen werden Schallwellen bezeichnet, die oberhalb der menschlichen Hörschwelle liegen. In der Medizin werden sie nicht nur zur Bilderzeugung, sondern auch als sogenannter therapeutischer Ultraschall eingesetzt. Moderne Anwendungen nutzen sie dazu, Krebsgewebe zu zerstören. Das TULSA Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs ist eine solche therapeutische Anwendung.

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Die Prostata befindet sich im urologischen Bereich.

Prostatakrebs: Was ist der Gleason Score?

Die Aggressivität von Prostatakrebs lässt sich messen – mit dem Gleason Score
Im Rahmen der Diagnostik von Prostatakrebs und der Wahl der richtigen Therapie spielt die Aggressivität des Tumors eine wichtige Rolle. Er wird mit dem sogenannten Gleason Score gemessen. Was genau sagt dieser Wert aus? Er gibt dem Arzt eine Auskunft darüber, ob es sich um einen eher harmlosen oder um einen schnell wachsenden, aggressiven Tumor handelt. Der Gleason Score lässt also eine Einschätzung darüber zu,

  • ob der Tumor schnell behandelt werden muss,
  • ob ein alternatives, nebenwirkungsarmes Verfahren wie eine TULSA Behandlung mit Ultraschall in Frage kommt oder
  • ob der Tumor zunächst nur engmaschiger kontrolliert werden sollte.
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Nachsorge nach Prostatakrebs ist wichtig.

Nachsorge nach Prostatakrebs

Wie sieht die Zeit nach der Therapie für Patienten mit Prostatakrebs aus?
Die Zeit nach der Prostatakrebs Therapie ist geprägt von regelmäßigen Kontrolluntersuchungen. Sie dienen dem Ziel, Spätfolgen und Nebenwirkungen der Therapie zu beobachten und gegebenenfalls zu behandeln. Zudem geht es darum, frühzeitig ein sogenanntes Rezidiv, also das erneute Auftreten des Tumors, zu diagnostizieren. Experten empfehlen eine Nachsorge spätestens zwölf Wochen nach Therapieende. Es folgen Nachsorge-Untersuchungen (1) im

  • ersten Jahr im Abstand von drei Monaten,
  • im zweiten und dritten Jahr nach der Prostatakrebs-Behandlung im Abstand von sechs Monaten.
  • Bleibt ein Rezidiv aus, wird ab dem vierten Jahr nur noch jährlich untersucht.
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Zur aktiven Vorsorgen von Prostatakrebs gibt es einiges zu beachten.

Aktive Vorsorge gegen Prostatakrebs?

Können Männer selbst etwas tun, um Prostatakrebs vorzubeugen?
Warum manche Männer an Prostatakrebs erkranken und andere nicht, dafür hat die Wissenschaft bis heute noch keine hinreichende Erklärung. Die Frage nach der Vorbeugung ist deshalb auch nicht mit eindeutigen Ratschlägen zu beantworten. Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) benennt jedoch einige Faktoren, die nachweislich das Risiko einer Krebserkrankung erhöhen und die die Patienten selbst beeinflussen können. Sie gelten nicht nur für Prostatakrebs, sondern auch für andere Krebserkrankungen.

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Individuelle und schonende Therapie der Prostata bei Prostatakrebs.

Behandlung von Prostatakrebs ohne Operation

Zur radikalen Entfernung der Prostata gibt es unter bestimmten Voraussetzungen Alternativen
Prostatakarzinome mit einem niedrigen oder mittleren Risikograd können unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Operation entfernt werden. Bei Patienten mit lokalisierten Tumoren und einem Gleason-Score 6 oder 7 kann alternativ das TULSA-Verfahren eingesetzt werden. Der Name TULSA ist die Kurzform von Transurethrale ULtraSchall Ablation.

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Der PSA Test hilft, Prostatakrebs zu erkennen.

Prostatakrebs: Was sagt der PSA-Wert aus?

Die Bestimmung des PSA-Wertes ist nur ein Baustein der Früherkennung von Prostatakrebs
Die Bestimmung des PSA Wertes im Rahmen der Früherkennung von Prostatakrebs ist in Deutschland eine sogenannte individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Das heißt, Patienten müssen für die Kosten dieser Leistung im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen selbst aufkommen, weil diese nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zählen. Ob Patienten im Rahmen der Früherkennung also einen PSA Test durchführen lassen, ist eine individuelle Entscheidung. Sie sollte in Absprache mit dem behandelnden Arzt getroffen werden. PSA ist die Abkürzung für „Prostataspezifisches Antigen“. Dabei handelt es sich um ein Eiweiß, das ausschließlich in der Prostata hergestellt wird. Im durch Krebszellen veränderten Gewebe ist sein Anteil zehnmal höher als im gesunden. Ein erhöhter PSA-Wert zeigt sich jedoch nicht ausschließlich im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung.

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Prostatakrebs muss früh erkannt werden.

Pro und Contra – Prostatakrebs Früherkennung

Was spricht für, was gegen eine Früherkennungsuntersuchung mit Blick auf Prostatakrebs
Die Gewissheit haben, gesund zu sein – das ist wohl der wichtigste Grund, warum Männer zur Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs gehen. In der Tat sind Tumoren an der Prostata am besten zu behandeln, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Also in einem Stadium, in dem der Tumor noch keine Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet hat, die in das umliegende Gewebe streuen. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen dabei die rektale Tastuntersuchung. Ein Bluttest mit PSA-Wert Bestimmung wird als sogenannte IGeL Leistung angeboten. Das bedeutet, dass Patienten diesen Test selbst bezahlen müssen. Der PSA Test weist im Blut das sogenannte „prostataspezifische Antigen“ (PSA) nach. Ist dieser Wert erhöht, kann das ein Hinweis auf ein Karzinom an der Prostata sein. Ein auffälliger PSA-Wert kann jedoch auch noch andere Ursachen haben.

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Behandlung eines Karzinoms an der Prostata (Prostatakrebs)

Wie wird Prostatakrebs diagnostiziert?

Zur Diagnose eines Prostatakarzinoms werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt
Statistisch kommt es bei jedem zweiten Mann im Laufe des Lebens zu einer Veränderung der Prostata. Um abzuklären, ob es sich dabei zum Beispiel um eine gutartige Vergrößerung („Benigne Prostatahyperplasie“) oder eine behandlungsbedürftige Krebserkrankung handelt, ist eine sorgfältige Diagnostik erforderlich. Sie umfasst verschiedene Untersuchungen, die auch bei der Früherkennung von Prostatakrebs Anwendung finden.

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Prostatakrebs: Erhaltung der Potenz und Harnfunktion

Studienlage zur Therapie bei Prostatakrebs mit Ultraschall

Die Therapie mit Ultraschall bei Prostatakarzinom ist noch kein Standardverfahren – Studien laufen
Männer, die an Prostatakrebs leiden, machen sich viele Sorgen darum, ob sie nach einer Behandlung ihre Lebensqualität aufrechterhalten können. Ihre Sorgen beziehen sich vor allem auf Einschränkungen von Potenz und Harnfunktion – die häufigsten Nebenwirkungen der konventionellen Therapie bei der Behandlung von Krebs an der Prostata. Neuere medizinische Verfahren zur Therapie der Prostata, wie zum Beispiel das TULSA Verfahren, zielen neben der effektiven Ablation des krankhaften Gewebes in der Vorsteherdrüse auf eine effiziente Schonung der empfindlichen Organstrukturen im Behandlungsbereich. Klinische Studien zu diesem Verfahren kommen zu vielversprechenden Ergebnissen. Etwa seit dem Jahr 2005 nimmt die Forschung den Einsatz von Ultraschall in der Behandlung von Prostatakrebs in den Blick.

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